Gott sei Dank durften wir noch in unserem Quartier sein - nicht auszudenken, wenn wir alles mit auf die Pferderennbahn nehmen hätten müssen. Und dann die erlösende Botschaft: wir können bis Dienstag Morgen hier bleiben.
Damit werden alle Tagesplanungen wieder adaptiert: Der Zoo steht hoch im Kurs. Eine Gruppe begibt sich aber auch in die Stadt um nach dem weitaus gemütlicheren Besuch der Kathedrale als die Tage zuvor und einem zufälligen Zusammentreffen mit unserem Kardinal in Darling Harbour mit Weihbischof Lackner zu Mittag zu speisen.
Eine unkomplizierte Begegnung in einem Sandwich-Restaurant direkt beim Aquarium wo sich die Tage zuvor noch die Menschenmassen geordnet zu den Veranstaltungen gedrängt haben. Schnell wird ein Gespräch begonnen: wie der Kreuzweg erlebt wurde, den er sehr bewegend fand, wie die 7 Gaben des Heiligen Geistes heißen usw. Als "Belohnung" dann die Kunde: wir 8 dürfen uns eingeladen wissen.
Nach teilweise längerem Warten brachen wir dann auf. Der Weihbischof möchte unbedingt sein erstes Känguru sehen. Daher ab auf die Fähre und rüber in den Zoo und durch diesen geeilt, denn die letzte Fähre geht schon um 16:45 Uhr. Und im Zoo dann auch noch Begegnungen mit anderen aus unsere Gruppe, die die Tierwelt bestaunen.
Alle sind da, aber der Weihbischof konnte sich nicht losreißen von den Kängurus! Was machen? Gottvertrauen ist gefragt und eine öffentliche Fähre wird bestiegen. Niemand kontrolliert und alle kommen heil "nach Hause".
(Willi Krautwaschl, Live aus Sydney)